Versuchsaufbau
Diesen Versuchsaufbau haben die Erfinder Ernst Bärenstecher und Erhardt Wächter im Januar 2009 in einem privaten Haus aufgebaut.
Der Versuch sollte dazu dienen, mit einfachen Mitteln die Plausibilität des Thermo Splitters nachzuweisen und Erkenntnisse über den thermischen Wirkungsgrad und die Funktion des Siebkörpers zu erhalten.
Beschreibung
Der weiße, waagerechte Behälter ist der Thermo Splitter. Er ist auf Winkeln mit Gewindestangen befestigt, um die Neigung stufenlos verstellen zu können.
Von links kommt das Abwasser im HT Rohr 70 mm aus folgenden Quellen:
- 1 Waschmaschine
- 1 Spülmaschine
- 1 Spüle
- 1 Waschbecken
- 1 Dusche/Badewanne
Unter dem Thermo Splitter befindet sich die Wasserpumpe, die mit einem 22mm Kupferrohr verbunden ist. Rechts kommt der Überlauf HT Rohr 70 mmaus dem Thermo Splitter heraus und geht unter dem Gerät nach links und danach durch die Wand in den Abwasserkanal.
Von oben fließt das abgepumpte und im Speicher abgekühlte Wasser über einen Abzweig in dieses HT Rohr ein.
Rechts nebem dem Thermo Splitter steht ein 300 Liter Trinkwasserspeicher mit zwei Wärmetauschern. Diese sind in der Mitte verbunden um eine Reihenschaltung zu erhalten. Die obere Wendel (Wärmetauscher) ist mit der Pumpe verbunden. Der Ausgang der unteren Wendel ist über einen Hochpunkt mit dem Abwassersystem verbunden, damit der Wärmetauscher nicht leer läuft. Die Temperatur-Differnez-Steuerung mit Fühlern im Zulauf des Themo Splitters und im unteren Bereich des Trinkwasserspeichers befindet sich in der Bildmitte oben. Sie ist auf eine Differenz von 3 Grad eingestellt und funktioniert problemlos.
An sieben Punkten wird zusätzlich die Temperatur erfasst. Daraus ergibt sich folgende Erkenntnis: Das Abwasser verliert vom entferntesten Punkt - Dusche ca. 7 m - bis zum Thermo Splitter maximal 2 Grad. Die Trennung von kalt und warm ist sehr genau. Im Trinkwasserspeicher wird das durchfließende Abwasser meist auf 2 bis 3 Grad über der Zulauftemperatur des Trinkwassers abgekühlt, im Winter also auf ca. 11 bis 12 °C. DA das zufließende Abwasser oft in kleinen Portionen kommt - 3 bis 10 Liter - bleibt es lange innerhalb der Wärmetauscher und kann die Wärmeenergie fast vollständig abgeben.
Die Siebfläche, hier ein Nylongewebe mit 0,6 mm Maschenweite, verschmutzte innnerhalb von zwei Monaten praktisch gar nicht.